
Laut technischen Analysenberichten hat The Elder Scrolls IV: Oblivion Remastered auf allen Plattformen erhebliche technische Schwierigkeiten. Obwohl die Neuauflage des Rollenspiels über 4 Millionen Exemplare verkauft hat und auf Steam als "Sehr Positiv" bewertet wird, plagen sie seit dem Start Leistungsprobleme.
Leistungsprobleme auf allen Plattformen
Die detaillierte technische Untersuchung von Digital Foundry deckt anhaltende Probleme auf, die alle Konsolenversionen betreffen. Ihr leitender Analyst Thomas Morgan beschrieb diese Probleme:
Die Leistungsinstabilität betrifft jede Konsolenplattform - egal ob PS5, PS5 Pro oder Xbox Series X|S. Spieler erleben routinemäßig Einbrüche der Bildrate unter 60 fps, Ruckler beim Erkunden der offenen Welt und beunruhigende Berichte über Leistungsverschlechterung bei längeren Spielsitzungen. Am alarmierendsten sind die häufigen Abstürze, die die Spieler zum System-Dashboard zurückwerfen.
Diese technischen Probleme äußern sich auf seltsame Weise während des Spielens. Längere Spielsitzungen (von DF als "aufgeladene" Durchläufe bezeichnet) zeigen eine schlechtere Leistung als frisch gestartete Sitzungen. Die Analyse deckte auch einen ungewöhnlichen Kamerafehler auf, bei dem der Blickwinkel im Kampf zu hoch positioniert wird – ein Fehler, der nur durch einen Neustart des Spiels behoben werden kann.
Das mögliche Speicherleck, das eine fortschreitende Leistungsverschlechterung verursacht, bleibt ebenso besorgniserregend wie die Lade-/Speicher-Abstürze, die das Spielerlebnis stören.
Ruf nach dringenden Patches
Da die Spieler immer mehr Stunden in diese umfassende Fantasy-Welt investieren, werden die Forderungen an den Entwickler Virtuos lauter, diese Stabilitätsprobleme zu beheben. Morgan betonte:
Dies stellt für jede Neuauflage eine ernste Situation dar. Studio Virtuos muss vor allem anderen die Behebung von Abstürzen und Stabilitätsverbesserungen priorisieren.
Der Bericht von Digital Foundry wirft schwierige Fragen zum Entwicklungszeitplan des Spiels auf und deutet auf eine möglicherweise übereilte Veröffentlichung hin. Diese Theorie gewinnt durch den inkonsequenten Patch-Ansatz an Glaubwürdigkeit – während die Xbox Series X einen Hotfix erhielt, bleiben PlayStation-Plattformen ohne Updates.
Die PC-Version schneidet nicht besser ab; Digital Foundry hatte ihre Leistung in einer früheren Bewertung bereits als "alarmierend schlecht" eingestuft.
Kommerzieller Erfolg trotz technischer Mängel
Bemerkenswerterweise haben diese Leistungshürden Oblivion Remastered nicht davon abgehalten, ein kommerzieller Hit zu werden. Das Spiel wurde innerhalb der ersten Woche zum drittbestverkauften Spiel des Jahres 2025 in den USA, hinter nur Monster Hunter: Wilds und Assassin's Creed Shadows.
Die mit der Unreal Engine 5 betriebene Neuauflage bietet beeindruckende grafische Verbesserungen, darunter:
- Native 4K-Auflösung bei 60 fps
- Komplett überarbeitete Charaktererstellung
- Verbesserte Kampfanimationen
- Erweiterte Dialogoptionen
- Verbesserte Third-Person-Kamera
Diese erheblichen Verbesserungen haben viele Fans zu der Ansicht veranlasst, dass es sich bei dem Projekt eher um ein Remake als um ein Remaster handelt – obwohl Bethesda seine dahinter stehende Designphilosophie für die Wahl des Remaster-Weges erläutert hat.
Neulinge sollten den Rat erfahrener Spieler beherzigen, Kvatch früh abzuschließen, bevor die Levelskalierung es unerträglich schwer macht. Die Community hat außerdem faszinierende Grenzdurchbrüche entdeckt, bei denen einige Entdecker über die Grenzen Cyrodiils hinaus nach Hammerfell vorgedrungen sind – dem mutmaßlichen Schauplatz von The Elder Scrolls VI.