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Alex Garland führt Regie bei epischem Fantasy-Film Elden Ring

Authore: LillianAktualisieren:Jan 19,2026

Alex Garland nähert sich der Elden Ring-Adaption mit frischer Perspektive

A24s Elden Ring könnte sich eher auf die persönliche Reise eines einsamen Befleckten konzentrieren, als die weitläufige Mythologie des Spiels zu komprimieren. | Bildrechte: FromSoftware

Wenn Sie einen Regisseur für eine Elden Ring-Verfilmung auswählen müssten, wen würden Sie nehmen? Vielleicht Fantasy-Veteranen wie Peter Jackson oder Guillermo del Toro, oder den Schlachtenspezialisten von Game of Thrones, Miguel Sapochnik. Alternativ könnten Sie Autorenfilmer wie Robert Eggers (Nosferatu), Yorgos Lanthimos (Poor Things) oder Bong Joon Ho (Mickey 17) bevorzugen - Filmemacher, die für ihre surrealen, rätselhaften Stile bekannt sind und damit FromSoftwares unverwechselbare Herangehensweise widerspiegeln.

Alex Garland wäre wohl nicht die erste Wahl der meisten Fans. Der britische Regisseur ist für intellektuelle Sci-Fi-Werke wie Ex Machina und Annihilation bekannt sowie für düstere Kriegsfilme wie Civil War und Warfare - keines davon zeigt offenkundige Ähnlichkeit mit FromSoftwares Spielen. Dennoch hat A24 überraschenderweise Garland ausgewählt, um die Adaption von Hidetaka Miyazakis Meisterwerk zu leiten. Angesichts Garlands Ruf für durchdachte Filmkunst (er schreibt auch das Drehbuch), lohnt es sich zu untersuchen, wie er diese kreative Herausforderung angehen könnte.

Eine unkonventionelle Wahl

Auf den ersten Blick scheint Garland unpassend für Elden Ring. Obwohl er Sci-Fi-Erfahrung hat, hat er noch nie High Fantasy umgesetzt - besonders nicht im notorisch schwierigen Genre der Videospieladaptionen. Sein erzählerischer Stil scheint im Widerspruch zu FromSoftwares berühmt minimalistischer Storytelling-Methode durch Umweltdetails und Gegenstandsbeschreibungen zu stehen. (Civil War erhielt Kritik für seine knappe Hintergrundgeschichte.)

Doch Garland hat sich im Laufe seiner Karriere ständig neu erfunden. Sein Wechsel vom Romanautor zum Drehbuchautor und schließlich zum Regisseur beweist bemerkenswerte Vielseitigkeit. Nach erfolgreichen Genrewechseln - von intellektuellem Sci-Fi zu schonungslosen Kriegsfilmen - könnte er uns mit Elden Ring erneut überraschen.

Ein Regisseur, der Spiele versteht

Garland bringt eine oft übersehene Qualifikation mit: Er ist leidenschaftlicher Videospielfan. Berichten zufolge inspirierte Resident Evil Elemente von 28 Days Later, während The Beach nach manchen Meinungen "das Nächste an einem Banjo-Kazooie-Film" sei. Wichtiger ist, dass seine Wertschätzung für FromSoftwares Werk authentisch wirkt.

2020 beschrieb Garland Dark Souls gegenüber Gamespot als Werk mit "eingebetteter Poesie", was zeigt, dass er versteht, was diese Spiele besonders macht: "Man hat diesen seltsamen Dialog mit einer Art gebrochener Seele vor irgendeiner Tür, und es fühlt sich an, als sei man in einen existenziellen Traum geraten." Dieses Verständnis für FromSoftwares traumhafte Qualität könnte sich bei der Adaption als unschätzbar erweisen.

Mögliche Herangehensweisen

Garland könnte auf Annihilations surreale Bildsprache zurückgreifen, um Elden Rings jenseitige Atmosphäre einzufangen. Alternativ könnte er die Adaption nach seinem packenden Kriegsthriller Warfare modellieren. Trotz thematischer Unterschiede erzeugt Warfare eine auffällig ähnliche Spannung wie Elden Ring - dieses ständige Gefühl, unterlegen, verletzlich und verzweifelt ums Überleben zu kämpfen.

Dieser Ansatz könnte sich auf die unmittelbaren Kämpfe des Befleckten konzentrieren statt auf mythologische Hintergrundgeschichten. Stellen Sie sich vor, wie ein einsamer Krieger durch Limgraves Ruinen oder Caelids Schrecken zieht - eingefangen mit der brutalen Intensität von Warfare statt standardmäßiger Fantasy-Spektakel.

Wer würde Elden Ring am besten verfilmen? ----------------------------------

Da Berichte nahelegen, dass Warfare-Star Kit Connor die Hauptrolle übernehmen könnte, könnte Garland ähnliche psychologische Spannung und düstere Themen einbringen. Dieser Ansatz würde gut zu Elden Rings Wesen passen - kein triumphales Machtfantasy, sondern eine zermürbende Reise, bei der Erfolg nur durch Beharrlichkeit gegen überwältigende Widrigkeiten kommt. Wenn HBOs The Last of Us zeigt, wie das Verständnis eines Spielkerns zu starker Adaption führt, könnten Garlands tiefe Kenntnisse von FromSoftwares Werk ähnlich beeindruckende Ergebnisse liefern.